Freundlichkeit, Grosszügigkeit und vielfältige Landschaften // Kindness, generosity and ever-changing landscape

Auch unsere zweite grosse Etappe der Weltreise neigt sich nun dem Ende zu. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht es für uns weiter nach Kasachstan. Natürlich freuen wir uns sehr auf das neue anstehende Abenteuer, aber andererseits ist es auch schwer ein so faszinierendes Land wie den Iran zu verlassen. Wie es der Titel schon zum Ausdruck bringt, haben wir während des letzten Monats so viel verschiedene Landschaften gesehen und waren überwältigt von der Freundlichkeit und Grosszügigkeit der Iraner.

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Salaam, Salaam!

Wir sind nun seit ungefähr einer Woche im Iran und was soll man sagen ausser: wir sind überwältigt! Das Land und seine Menschen haben uns direkt in ihren Bann gezogen. Wie in unserem letzten Artikel beschrieben, war die Anreise ja etwas länger als geplant. Daher haben wir unseren ersten Tag in Teheran damit verbracht auszuschlafen und uns mit adäquater Kleidung auszustatten. Im Iran gilt nämlich die Scharia (islamische Ge- und Verbote für alle Lebensbereiche, unter anderem auch für die Kleidung) d.h. Männer müssen lange Hosen tragen und Frauen müssen zudem noch lange Ärmel sowie ein Kopftuch (Hijab) tragen. Bereits in den ersten Tagen haben wir allerdings gemerkt, dass die Kleiderordnung vor allem in der Hauptstadt etwas lockerer gesehen wird. Die jungen und modebewussten Iranerinnen versuchen geschickt ihre Grenzen zu testen und das Kopftuch rutscht dann doch oftmals recht tief runter 😊.

Unser Hostel (das Heritage Hostel), inmitten des Stadtzentrums gelegen, war eine richtige Ruhe Oase im Vergleich zu den hektischen und lauten Strassen Teherans. Das Verkehrschaos ist ähnlich wie in den grösseren Städten Südostasiens. Manuel war das schon von Vietnam und Bangkok gewöhnt, aber für mich (Katia) war dies eine Premiere und ich hatte jedes Mal das Gefühl, als hätte meine letzte Stunde geschlagen, als wir die Strasse überqueren mussten.

In den zwei übrigen Tagen in Teheran haben wir uns den Negarestan Garden sowie das Kamal-O-Molk Kunstmuseum angeschaut, welches interessante Gemälde von verschiedenen iranischen Künstlern ausstellt. Im gleichen Garten befindet sich das kleine Roohi Café, wo auch viele Einheimische mittags herkommen, um der heissen und verpesteten Stadtluft etwas zu entkommen.

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