Autostopp durch die kasachische Steppe// Hitchhiking through the Kazach steppe

Nach einer langen Anreise von Teheran mit 10 Stunden Zwischenstopp in Baku sind wir vergangenen Mittwoch in Aktau – Kasachstan gelandet. Die Grenzkontrolle ging schnell über die Bühne, da sich EU-Bürger 30 Tage ohne Visum in Kasachstan aufhalten dürfen. Wir kamen mitten in Nacht an und hatten daher vorab für die erste Nacht ein Hotel reserviert.

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Freundlichkeit, Grosszügigkeit und vielfältige Landschaften // Kindness, generosity and ever-changing landscape

Auch unsere zweite grosse Etappe der Weltreise neigt sich nun dem Ende zu. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge geht es für uns weiter nach Kasachstan. Natürlich freuen wir uns sehr auf das neue anstehende Abenteuer, aber andererseits ist es auch schwer ein so faszinierendes Land wie den Iran zu verlassen. Wie es der Titel schon zum Ausdruck bringt, haben wir während des letzten Monats so viel verschiedene Landschaften gesehen und waren überwältigt von der Freundlichkeit und Grosszügigkeit der Iraner.

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Ab in die Wüste!

Es sind nun schon ein paar Tage vergangen seit unserem letzten Artikel und wir haben in der Zwischenzeit wieder viele Sachen erlebt. Nachdem wir schweren Herzens Shiraz verlassen haben (danke nochmal an das ganze Setayesh Traditional House Team für die tolle Zeit!), ging es für uns weiter mit dem Bus nach Yazd.

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Salaam, Salaam!

Wir sind nun seit ungefähr einer Woche im Iran und was soll man sagen ausser: wir sind überwältigt! Das Land und seine Menschen haben uns direkt in ihren Bann gezogen. Wie in unserem letzten Artikel beschrieben, war die Anreise ja etwas länger als geplant. Daher haben wir unseren ersten Tag in Teheran damit verbracht auszuschlafen und uns mit adäquater Kleidung auszustatten. Im Iran gilt nämlich die Scharia (islamische Ge- und Verbote für alle Lebensbereiche, unter anderem auch für die Kleidung) d.h. Männer müssen lange Hosen tragen und Frauen müssen zudem noch lange Ärmel sowie ein Kopftuch (Hijab) tragen. Bereits in den ersten Tagen haben wir allerdings gemerkt, dass die Kleiderordnung vor allem in der Hauptstadt etwas lockerer gesehen wird. Die jungen und modebewussten Iranerinnen versuchen geschickt ihre Grenzen zu testen und das Kopftuch rutscht dann doch oftmals recht tief runter 😊.

Unser Hostel (das Heritage Hostel), inmitten des Stadtzentrums gelegen, war eine richtige Ruhe Oase im Vergleich zu den hektischen und lauten Strassen Teherans. Das Verkehrschaos ist ähnlich wie in den grösseren Städten Südostasiens. Manuel war das schon von Vietnam und Bangkok gewöhnt, aber für mich (Katia) war dies eine Premiere und ich hatte jedes Mal das Gefühl, als hätte meine letzte Stunde geschlagen, als wir die Strasse überqueren mussten.

In den zwei übrigen Tagen in Teheran haben wir uns den Negarestan Garden sowie das Kamal-O-Molk Kunstmuseum angeschaut, welches interessante Gemälde von verschiedenen iranischen Künstlern ausstellt. Im gleichen Garten befindet sich das kleine Roohi Café, wo auch viele Einheimische mittags herkommen, um der heissen und verpesteten Stadtluft etwas zu entkommen.

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How to get into Iran, or not!

Nach Georgien und Aserbaidschan (Baku haben wir spontan als Destination hinzugefügt) stand als nächstes Iran auf unserem Reiseprogramm. Auf dieses riesige Land sind wir beide ganz besonders gespannt (Iran zählt zu den 20 grössten und bevölkerungsreichsten Ländern der Erde). Obwohl in unseren Breitengeraden vor allem Negatives über das Land berichtet wird, wurde uns von mehreren Freunden von den tollen Landschaften und vor allem der Herzlichkeit der Leute berichtet. Daher nahmen wir es bei der Planung unserer Reise sofort mit auf die Liste  der Länder, die wir unbedingt bereisen möchten. Wir wollten uns uns selbst ein Bild von den Menschen, der persischen Kultur und der vielfältigen Natur dieses riesigen Landes machen.

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