Abschiedstour Südamerika // Farewell from South America

Zuallererst: Trotz Corona sind wir sicher und gesund in Neuseeland angekommen!

First of all: We have safely arrived in New Zealand!

Reminder – English version at the bottom of the page

Medellín

Nach unseren getrennten «Urlaub vom Urlaub» trafen wir beide uns wieder in Medellín und waren froh uns wiederzusehen. Es ist schon ein Weilchen her, dass wir uns 2,5 Wochen nicht gesehen haben. Wir verbrachten (nochmals für Manuel) einige Tage in Medellín, und nutzten die Zeit um uns vom Urlaub des jeweils anderen zu erzählen und die Stadt zu erkunden.

Nach dem vielen Herumreisen der letzten Wochen tat es uns beiden gut, nochmal ein paar Tage am gleichen Ort zu bleiben. Wir nutzen die Zeit auch um die kommenden zwei bis drei Wochen zu planen, welche uns noch in Südamerika bleiben würden, bevor es weiter nach Neuseeland gehen sollte.

Im Zentrum von Medellin

Jardin und Filandia – kleine Kolonialstädtchen wie aus dem Bilderbuch

Nach ein paar Tagen fuhren wir mit dem Bus weiter nach Jardin. Das kleine Dörfchen mit seinen kleinen Strassen und bunten Häusern erinnert ein bisschen an Salento, jedoch waren hier kaum Touristen, und somit kam das Dorf sehr authentisch rüber. Wir erkundeten während zwei Tagen die Umgebung, tranken viel Kaffee und genossen ein weiteres Mal ein sehr gemütliches Hostel. Generell sind in Kolumbien die meisten Hostels mit sehr viel Liebe und noch mehr Hängematten eingerichtet, sodass man dort schnell beim Entspannen die Zeit vergisst. 😊

Entspannen leicht gemacht
Kunst im Hostel
Die schönen Strässchen in Jardin laden zum schlendern ein…
Jardin Marktplatz
Kolumbiens Pflanzenwelt ist einmalig, auch unweit der Dörfer wachsen spannende Pflanzen 🙂
Der Katze scheinen die Gemälde im Hostel auch zu gefallen…
Beim Kaffee morgens vor der Busfahrt von Jardin nach Filandia wurden wir freundlich empfangen

Unser Ziel war Cali etwas weiter im Süden des Landes. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch für zwei Tage in Filandia an, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Salento. Da Katia noch keine Kaffeetour gemacht hatte, organisierte unser Hotelbesitzer eine Privattour für uns bei seinem Nachbar. Für knapp 20 Euro für uns beide haben wir dort eine private Tour durch seine kleine Kaffeeplantage (die 120kg Kaffee pro Jahr abwirft), eine Tour durch den anliegenden Dschungel, sowie ein leckeres lokales Mittagessen bekommen.

Super Aussichten auf die Kaffeeregion um Filandia

Cali – die Hauptstadt des Salsa

Danach ging es für uns nach Cali. Hier haben wir uns nach langer Zeit nochmal für ein Airbnb entschieden, um etwas kosten zu sparen und nochmal etwas mehr Ruhe nach den vielen Nächten in Hostels zu haben. Cali ist wieder ganz anders als Bogota und Medellín. Man sieht deutlich mehr Armut, und vor allem in der Dunkelheit muss man hier auf den Strassen aufpassen. Trotzdem entdeckten wir einige Ecken, die uns gut gefallen haben.

Entdeckungstour in Cali
Im Zentrum von Cali

Einen Morgen machten wir eine kurze aber intensive Frühwanderung zum «Cerro de las tres Cruces», einem Berg direkt am Stadtrand. Die Wanderung scheint sehr beliebt zu sein, denn es waren um 6 Uhr morgens sehr viele Leute unterwegs. Oben gab es ein Freiluft-Fitnesszentrum, und somit legten wir eine spontane Sportsession ein 😊. Zudem konnte man eine Aussicht über die ganze Stadt geniessen.

Blick von oben auf Cali

Auch gingen wir an zwei Tagen in einen Salsa Kurs. Cali ist die Hauptstadt des Salsas und man kann hier jeden Tag der Woche in verschiedenen Clubs Salsa tanzen gehen, oder es in einer der unzähligen Tanzschulen erlernen. Dort trafen wir per Zufall Emma wieder, die wir vor 3 Monaten in Patagonien kennengelernt hatten (was für ein unglaublicher Zufall!). So gingen wir abends in ihr Hostel und erzählten uns bei einem Bier gegenseitig von den vergangenen Wochen und Monaten. Am letzten Abend in Cali gingen wir dann in eine der berühmten Salsa Bars, um das erlernte anzuwenden. Zwischen all den Locals, von denen viele wie professionelle Tänzer das Hüftbein schwangen, trauten wir uns (nach einem Auflockerungsbier 😉) auch auf das Parkett und verbrachten ein paar lustige Stunden bei lauter Salsa Musik. Die Einheimischen wechseln nach jedem Lied den Tanzpartner und so tanzt jeder mit jedem. Das wollten wir uns und ihnen aber dann doch nicht antun und blieben uns beiden treu. 😊

Mittwochabend 22h in der Salsa Bar!

Nach vier Tagen Cali fuhren wir am 5. März in knapp 12 Stunden mit dem Bus nach Bogota. Wenn alles nach Plan verläuft wird das die letzte lange Busfahrt auf unserer Reise gewesen sein, worüber wir beide nicht wirklich traurig sind… 😊

In Bogota schauten wir uns auch nochmal ein paar Tage die Stadt. Anders als beim ersten Mal kamen wir diesmal nicht im Candelaria Viertel, sondern in Chapinero unter, was Manuel deutlich besser gefallen hat.  

Abschied von Kolumbien… Der letzte Tag in Bogota

Goodbye Kolumbien, willkommen Neuseeland!

Nach den paar Tagen in Bogota hiess es für uns dann Abschied nehmen von Kolumbien. Das Land hat uns absolut begeistert mit seinen abwechslungsreichen Landschaften und vor allem den unglaublich sympathischen Leuten. Für uns ist ganz klar, dass wir hier nochmal hinkommen werden.

Kolumbien war gleichzeitig das letzte Land unserer Südamerika Reise. Als nächstes steht Neuseeland auf dem Programm. Da man nur von Santiago de Chile nach Neuseeland direkt fliegen kann, flogen wir zuerst von Bogota nach Lima, um dort Katias Geburtstag zu feiern. Als besonderen Abschied von Südamerika hatten wir schon vor Monaten einen Tisch im Central Restaurant reserviert. Einen besseren Abschied von diesem wunderschönen Kontinent als mit einen 16-gängigen Reise durch die Ökosysteme Perus hätten wir uns beide nicht machen können. Die Bilder sprechen für sich 😊

Danach ging es weiter mit dem Flieger nach Santiago und weiter nach Neuseeland. Der Flug war zwar lang (13 Stunden) aber sehr komfortabel und so kamen wir einigermassen erholt um 6 Uhr morgens in Auckland an, nachdem wir den 14. März 2020 zwischen den Zeitzonen im Pazifik übersprungen haben. Wieder einmal hatten wir extremes Glück beim Timing, denn wir waren nur 18 Stunden (!) bevor jeder Einreisende 2 Wochen in Selbst-Isolation gehen muss, im Land angekommen, und blieben somit von dieser Massnahme verschont.

Hier hatten wir uns mit David und Stefanie, Freunden aus Ostbelgien, verabredet, die derzeit auch auf Weltreise sind. Wir verbrachten gemeinsam zwei entspannte Tage in der grössten Stadt Neuseelands. Der Kulturschock, nach vier Monaten wieder in einem 1. Welt Land zu sein, hätte nicht grösser sein können. Doch sind wir beide froh, auch nochmal westliche Standards (warme Duschen, saubere Toiletten, trinkbares Leitungswasser, sichere Strassen etc.) geniessen zu können. Nach Auckland flogen wir nach Christchurch auf die Südinsel, wo wir die nächsten Tage nutzen werden, unsere Fahrradreise durch das Land vorzubereiten. Wie unser neuer Reisestil uns gefällt, erfahrt ihr dann im nächsten Artikel!

Medellín

After our separate holidays we both met again in Medellín and were happy to see each other again. It’s been a while since we haven’t seen each other for 2.5 weeks. We spent (again for Manuel) some days in Medellín, and used the time to tell each other about our holidays and to explore the city.

After all the travelling in the last weeks it was good for both of us to stay at the same place for a few days. We also used the time to plan the next two to three weeks that we had left in South America, before we would head on to New Zealand.

Jardin and Filandia – small picturesque colonial towns

After a few days we took the bus to Jardin. The village with its small streets and colorful houses reminds a little bit of Salento, but there were hardly any tourists here, so the village was very authentic. We explored the surroundings during two days and enjoyed another very comfortable hostel. In general, most of the hostels in Colombia are furnished with a lot of love and even more hammocks, so that one forgets the time quickly while relaxing there. 😊

Our destination was Cali a little further south. On the way there we stopped for two more days in Filandia, a small town near Salento. Since Katia had not yet made a coffee tour, our hotel owner organized a private tour for us at his neighbor’s place. For not even 20 Euro for the two of us we got a private tour through his small coffee plantation (which produces only 120kg of coffee per year), a tour through the adjacent jungle and a delicious local lunch.

Cali – the capital of Salsa

The next stop was Cali. We decided to book an Airbnb to save some costs and to have some more rest after the many nights in hostels. Cali is again completely different from Bogota and Medellín. You see much more poverty and especially in the darkness you have to be careful on the streets. Nevertheless, we discovered some corners that we liked very much.

One morning we did a short but intensive early morning hike to the “Cerro de las tres Cruces”, a mountain right at the edge of the city. The hike seems to be very popular, as at 6 o’clock in the morning there were a lot of people on the trail. At the top there was an open-air fitness centre, and thus we had a spontaneous gym session 😊. We also enjoyed the view over the whole city.

We also took Salsa classes during two evenings. Cali is the capital of Salsa and you can go dancing Salsa every day of the week in different clubs or learn it in one of the countless dance schools. By coincidence, we met Emma again, who we had met 3 months earlier in Patagonia. We met at her hostel in the evening to have a drink together and share our experiences of the past couple of months. On the last evening in Cali we went to one of the famous Salsa bars to apply what we had learned. Between all the locals, many of them swinging their hipbone like professional dancers, we dared (after a beer 😉) to go to the parquet and spent some funny hours with loud Salsa music. The locals change their dancing partner after each song and so everybody dances with everyone. Because we did not want to get sued for physical injury, we just stuck to ourselves while on the dance floor. 😊

After four days in Cali we took a bus to Bogota. If everything goes according to plan, this will have been the last long bus ride on our journey, which we both are not really sad about… 😊 Unlike the first time we didn’t stay in the Candelaria quarter this time but in Chapinero, which Manuel liked a lot more. 

Goodbye Colombia, welcome New Zealand!

After the few days in Bogota we had to say goodbye to Colombia. We were absolutely thrilled by the country with its varied landscapes and above all the incredibly friendly people. For us it is quite clear that we will come here again one day.

Colombia was also the last country of our South America trip. Next on the program is New Zealand. Since you can only fly directly from Santiago de Chile to New Zealand, we first flew from Bogota to Lima to celebrate Katia’s birthday. As a special farewell to South America we had already reserved a table at the Central Restaurant months ago. We could not have imagined a better farewell to this beautiful continent than by a 16 course journey through the ecosystems of Peru. The pictures speak for themselves 😊

Afterwards we took the plane to Santiago and further to New Zealand. The flight was long (13 hours) but very comfortable and so we arrived in Auckland at 6am, somewhat refreshed, after skipping the 14th March 2020 between the time zones in the Pacific. Once again, we were extremely lucky with our timing, as we had only arrived in the country 18 hours (!) before every traveler has to go into self-isolation for 2 weeks, and so we were spared this measure.In Auckland we had arranged to meet David and Stefanie, friends from East Belgium, who are currently also on a world trip. Together we spent two relaxed days in the biggest city of New Zealand. The culture shock of being back in a 1st world country after four months could not have been bigger. But we are both happy to be able to enjoy western standards (warm showers, clean toilets, drinkable tap water, safe roads etc.) again. After Auckland we flew to Christchurch on the South Island, where we will use the next couple of days to prepare our bike trip through the country. How we like our new travel style you will find out in the next article!

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