Pura Vida in Costa Rica

Reminder – English version at the bottom of the page

Das langersehnte Wiedersehen

Anfang Februar ging es für mich (Katia) von Lima nach San José, der Hauptstadt Costa Ricas. Dort traf ich Annabelle und Pascale, zwei gute Freundinnen aus Zürich wieder, um für zwei Wochen durch das kleine Land Zentralamerikas zu reisen. Am Flughafen angekommen, wurde ich bereits erwartet und nach einer innigen Begrüssung mit den Mädels, holten wir gemeinsam den Mietwagen ab.

Wir hielten uns nicht lange in San José auf, sondern fuhren am gleichen Abend noch nach Quepos (an der Pazifikküste). Annabelle hatte sich glücklicherweise bereit erklärt das Auto zu fahren, worüber Pascale und ich sehr froh waren, nachdem wir zum einem die Strassenverhältnisse und zum anderen den ruppigen Fahrstyle der Ticos (so werden die Einwohner Costa Ricas genannt) begutachten konnten 😊.

Auf geht’s!

Nach rund 3.5 Stunden Fahrt kamen wir in unserem Hostel in Quepos an, wo wir überaus freundlich von unserem Gastgeber mit frischem Wasser und Ananas begrüsst wurden. In Costa Rica begrüsst man sich übrigens mit den Worten «Pura Vida», was wohl auch die entspannte und fröhliche Lebenseinstellung der Ticos zum Ausdruck bringen soll. Da wir alle recht erschöpft von der Anreise waren, gingen wir zeitig schlafen. Am nächsten Tag standen wir früh auf, um zum Nationalpark Manuel Antonio zu gehen. Mit Sonnencreme, Mückenspray und Snacks bewaffnet standen wir also um halb acht am Parkeingang. Der Nationalpark ist sehr beliebt bei Touristen und daher empfiehlt es sich möglichst früh dorthin zu gehen, um den Massen ein wenig zu entkommen. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir durch den dschungelartigen Park und versuchten möglichst viele Tiere zu sehen. Dies ist allerdings nicht so einfach, wenn man ohne Guide und Fernglas unterwegs ist. Dennoch konnten wir viele bunte Vögel, Echsen, Affen und Nasenbären sehen.

Vom Nationalpark aus hat man ebenfalls Zugang zu drei wunderschönen Stränden. Dies nutzen wir natürlich aus, um ein Ründchen schwimmen zu gehen.

Nach einer kleinen Picknickpause war es dann endlich soweit: wir sahen endlich ein Faultier aus nächster Nähe im Baum herumklettern. Es war genug Zeit um Fotos zu schiessen, da die Tiere sich ja bekanntlich seeeeehr langsam bewegen.

Endlich bekamen wir auch ein Faultier zu sehen

Im frühen Nachmittag fuhren wir dann zurück in unser Hostel, wo wir den Rest des Tages im gemütlichen Garten und auf der Terrasse, mit ein paar Drinks bestückt, in den Hängematten verbrachten.

Chillen im Garten des Hostels

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nördlich auf die Nicoya Halbinsel nach Montezuma. Hierfür mussten wir eine Fähre nehmen. Kilometermässig war die Strecke nicht so lang, aber da der Zustand der Strassen in Costa Rica im Allgemeinen eher schlecht ist, dauert alles etwas länger.

Auf der Fähre nach Montezuma…immer schön eincremen

montezuma

Im frühen Nachmittag kamen wir dann in der kleinen Ferienanlage L&L Montezuma an. Diese gehört Laure und Luc, einem französischen Ehepaar. Wir fühlten uns hier direkt wohl, da die beiden uns so herzlich begrüssten und umsorgten. Zudem luden der wunderschöne tropische Garten und der kleine Pool zum Verweilen ein. Gesagt-getan: wir schlüpften schnell in unsere Bikinis, schnappten uns einen Drink und verbrachten den Rest vom Tag am Pool.

Wir verbrachten insgesamt vier entspannte Tage in Montezuma in denen wir ausser Strand und Pool nicht viel machten. Madame, wie wir die Besitzerin liebevoll nannten, war so fürsorglich und fuhr uns sogar einen Abend ins Zentrum, damit wir alle drei etwas Alkoholisches konnten und kam uns in der Nacht holen 😊.

Ausgang in der Chico’s Bar in Montezuma

Einen Nachmittag wanderten wir zu den Wasserfällen von Montezuma, denn dort konnte man von den Klippen in die kleinen Pools springen. Einen weiteren Ausflug machten wir nach Santa Helena, einem Surferort mit wunderschönem Strand.

Der Abschied von Montezuma und dem L&L Guesthouse fiel uns zwar schwer, aber wir wollten ja noch andere Orte in Costa Rica entdecken.

Monteverde und La fortuna

Somit ging es von Montezuma aus weiter nach Monteverde im Landesinneren. Da die meisten der dort angebotenen Aktivitäten sehr teuer sind, beschlossen wir uns selbst eine Tour zu organisieren. Wir wanderten durch ein kleines Waldstück in Monteverde zur Ficus-Brücke, die uns der Hostelbesitzer empfohlen hatte. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Brücke, die aus einem riesigen Ficus-Baum entstanden ist.

Danach ging es weiter zu einem anderen riesigen Ficus-Baum in dessen Stamm man klettern konnte. Das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen, um ein paar Bilder zu schiessen.

Von Monteverde aus ging es weiter La Fortuna, ein kleines Örtchen direkt am Fusse des gleichnamigen Vulkans. Dort beschlossen wir eine Tagestour zum Vulkanareal inklusive einer Dschungelführung zu machen. Somit konnten wir nochmal viele verschiedene Tierarten beobachten wie Tukane, Faultiere, Schlangen und bunte Frösche.

Leider war es an dem Tag bewölkt und die Vulkanspitze blieb unter einer dicken Wolkendecke versteckt.

La Fortuna an sich hat uns nicht besonders gut gefallen, da es sehr touristisch ist und der Ortskern nicht wirklich ansprechend war.

Am Valentinstag fuhren wir zurück Richtung San José, um dort das Auto abzugeben und am Abend die Clubszene San Josés zu testen 😊. Glücklicherweise gaben wir das Auto unversehrt ab und verbrachten einen lustigen Abend im Antik Club im Zentrum San Josés.

Ready to rumble!

Noch etwas angeschlagen vom Vorabend ging es am nächsten Tag mit dem Bus nach Puerto Viejo an die Karibikküste. Die Fahrt sollte zwar nur 4 Stunden dauern, daraus wurden dann schlussendlich fast sechs Stunden. Hier hatten wir uns eine kleine Wohnung direkt in Strandnähe gemietet.  Zwar hatten wir nicht mehr ganz so viel Glück mit dem Wetter, da es an der Karibikküste viel mehr regnet als an der Pazifikküste, aber wir konnten dennoch ein paar entspannte Stunden am Strand verbringen.

Leider ging der gemeinsame Mädels Urlaub dann auch schnell dem Ende zu. Pascale und Annabelle machten sich am 18 Februar wieder auf den Weg zum Flughafen, während ich noch 1,5 Tage in Puerto Viejo blieb. Der Abschied fiel schwer nachdem wir zwei sehr lustige und schöne Wochen miteinander verbracht hatten.

Fazit

Costa Rica ist ein sehr vielfältiges Land mit kleinen naturbelassenen Stränden, Dschungel und Bergen. Wir konnten so viele Tiere beobachten und wunderschöne Pflanzen. Die Einheimischen kamen immer sehr freundlich und gelassen rüber. Allerdings ist es auch überall sehr touristisch und in manchen Nationalparks überlaufen. Dennoch hat es sich allemal gelohnt das Land zu bereisen.

English version

Beginning of February, I (Katia) flew from Lima to San José, the capital of Costa Rica. There I met Annabelle and Pascale, two good friends from Zurich, to travel for two weeks through the small country of Central America. Once arrived at the airport, I was already expected and after a hearty welcome with the girls, we picked up the rental car together. We didn’t stay long in San José, but went to Quepos (on the Pacific coast) the same evening. Annabelle had fortunately agreed to drive the car, which Pascale and I were very happy about, after seeing the bad road conditions and the rough driving style of the Ticos (that’s what the people of Costa Rica are called) 😊.

After about 3.5 hours of driving we arrived at our hostel in Quepos, where we were welcomed very friendly by our host with fresh water and pineapple. In Costa Rica, by the way, people greet each other with the words “Pura Vida”, which probably also expresses the relaxed and cheerful attitude to life of the Ticos. As we were all quite exhausted from the journey, we went to bed early. The next day we got up early visit Manuel Antonio National Park. Armed with sun cream, mosquito spray and snacks we stood at the park entrance at half past seven. The national park is very popular with tourists and therefore it is recommended to go there as early as possible. We walked through the jungle-like park and tried to see as many animals as possible. But this is not so easy when you are without a guide and binoculars. Nevertheless, we could see many colorful birds, lizards, monkeys and two sloths.

From the national park you also have access to three beautiful beaches. Of course, we took advantage of this to go for a swim.

After a small picnic break, we finally saw a sloth climbing around in the tree at close range. There was enough time to take pictures, because the animals move veeeeery slowly 😊.

In the early afternoon we drove back to our hostel, where we spent the rest of the day in the cozy garden and on the terrace, with a few drinks, in the hammocks.

The next morning, we went further north on the Nicoya Peninsula to Montezuma. We had to take a ferry. The distance was not that long, but since the road conditions in Costa Rica are rather bad, everything takes a little longer.

In the early afternoon we arrived at the small holiday resort L&L Montezuma. This belongs to Laure and Luc, a French couple. We immediately felt like home, because they welcomed and cared for us so warmly. Moreover, the beautiful tropical garden and the small pool were a perfect place to chill. We quickly slipped into our bikinis, grabbed a drink and spent the rest of the day at the pool.

We had a hard time saying goodbye to Montezuma and the L&L Guesthouse, but we wanted to discover other places in Costa Rica. From Montezuma we drove to Monteverde. Since most of the activities offered there are very expensive, we decided to organize a tour ourselves. We hiked through a small piece of forest in Monteverde to the Ficus Bridge, which the hostel owner had recommended to us. This is a natural bridge, which was built from a huge ficus tree.

Afterwards we went on to another huge ficus tree in whose trunk we could climb.

After two days in Monteverde we went on to La Fortuna, a small village directly at the foot of the volcano with the same name. There we decided to do an organized tour to the volcano area including a jungle tour. Thus, we could observe again many different animal species like toucans, sloths, snakes and colorful frogs.

Unfortunately, it was cloudy that day and the volcano peak remained hidden under a thick cloud cover.

We didn’t like La Fortuna itself very much, because it is very touristy and the center of the village was not really appealing.

On Valentine’s Day we drove back towards San José to drop off the car and in the evening we tested the club scene of San José 😊. Fortunately, we returned the car unharmed and spent a fun evening at the Antique Club in the center of San José.

The next day we took the bus to Puerto Viejo on the Caribbean coast. The journey was supposed to take only 4 hours, but finally it took almost six hours. Here we had rented a small apartment directly near the beach.  Although we were not so lucky with the weather, because it rains much more on the Caribbean coast than on the Pacific coast, we could still spend a few relaxed hours on the beach.

The girls holidays came to an end very quickly. Pascale and Annabelle went back to the airport on February 18th, while I stayed in Puerto Viejo for another 1.5 days. It was hard to say goodbye after we had spent two very funny and nice weeks together.

Conclusion

Costa Rica is a very diverse country with small natural beaches, jungle and mountains. We could see so many animals and beautiful plants. The locals were always very friendly and relaxed. But it is also very touristy everywhere and in some national parks it is overcrowded. Nevertheless, it was worthwhile to visit the country.

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