Fazit nach vier Monaten Zentralasien

Reminder: English version at the bottom of the page!

Wir sind nun nach vier Monaten auf Reisen wieder für eine Weile in der Heimat, und möchten unsere wichtigsten Erfahrungen und Lektionen aus dieser Zeit mit euch teilen. Vieles davon kann man (und konnten wir vorab) auf den unzähligen Weltreise-Blogs lesen. Es war für uns jedoch trotzdem interessant es selbst zu erleben.

Es hängt wohl von vielen verschiedenen Faktoren ab, ob und wie jeder Reisende diese Dinge für sich persönlich erlebt. Wir haben in der kurzen Zeit schon so viele Reisende getroffen, und jeder hatte seinen eigenen Reisestil gefunden. Von der allein reisenden Französin mit Zelt, die von weniger als 5 Euro am Tag lebt, bis hin zum Rentnerpärchen die mit ihrem umgebauten Unimog durch Zentralasien, Indien und dann Afrika reisen. Allen gemeinsam war jedoch, dass sie viele spannende Geschichten auf Lager hatten. 😊

Reisegeschwindigkeit

Uns ist schon nach den ersten Wochen in Georgien aufgefallen, dass wir das Reise-Tempo, welches wir sonst meist im Urlaub haben, nicht beibehalten würden. Ungefähr nach der dritten oder vierten Woche fühlten wir uns eher erschöpft als entspannt, sodass wir spontan entschieden, uns für ein paar Tage in Batumi am Strand ein Appartement zu mieten.

Seitdem haben wir die Geschwindigkeit angepasst und versuchen nicht jeden Tag etwas zu unternehmen. Stattdessen legen wir nach ein paar Tagen immer mal einen Pause-Tag ein, ohne wirkliches Programm. Diesen verbringen wir dann mit Sport, Internet-Recherche für die nächsten Etappen, einen guten Kaffee trinken zu gehen, oder einfach nur Serien schauen oder ein Buch lesen.

Unsere erste Autostopp Erfahrung in Georgien. Als Geschenk gab es einen ganzen Käse für uns :)
Unsere erste Autostopp Erfahrung in Georgien. Als Geschenk gab es einen ganzen Käse für uns 🙂

Auch an den Tagen wo wir etwas unternehmen, versuchen wir nicht von morgens bis abends auf den Beinen zu sein, sondern die Ausflüge auf den Vor- bzw. Nachmittag zu begrenzen (es sei denn es geht nicht anders).

Dinner mit Locals in Tiflis. Von den Resten haben wir noch zwei Tage später gegessen.
Dinner mit Locals in Tiflis. Von den Resten haben wir noch zwei Tage später gegessen.

Wir haben zudem beide gemerkt, dass wir eine gewisse Routine benötigen. Wir versuchen jeden Tag eine kleine Sporteinheit einzulegen (manchmal fällt diese kurz aus, aber immerhin 😊), und auch jeden Tag etwas Spanisch zu lernen.

Hinzu kommt natürlich auch das Vorbereiten der nächsten Schritte, sprich Unterkunft- und Restaurantsuche, Transport, etc. Dies nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als wir es vorher gedacht hätten.

Somit bleiben uns am Tag selten mehr als 5-6 Stunden übrig, die wir wirklich für Ausflüge oder Entdeckungstouren nutzen können. Da wir aber jeden einzelnen Tag diese Zeit verfügbar haben, ist das am Ende gar nicht so wenig, und daher auch in Ordnung so. 😊

Mehrtageswanderung von Mestia nach Ushguli. Eines der Highlights in Georgien, vor allem wegen solcher Aussichten!
Mehrtageswanderung von Mestia nach Ushguli. Eines der Highlights in Georgien, vor allem wegen solcher Aussichten!

Packliste

Auf unzähligen Blogs hatten wir es vor dem Start gelesen, «packe so wenig wie möglich ein», und wir dachten, dass wir schon recht gut gestartet wären mit unserer Packliste. Falsch gedacht!

Bereits nach der ersten Woche bemerkten wir, dass wir einige Sachen nicht wirklich brauchen würden bzw. der Rucksack zu schwer war. Zum Glück trafen wir in Tiflis ein paar Freundinnen aus Zürich, denen wir schon eine erste Ladung Kleidung mit nach Hause geben konnten.

Unser Balkon in Batumi, wo wir uns für ein paar Tage zum Erholen niedergelassen haben.
Unser Balkon in Batumi, wo wir uns für ein paar Tage zum Erholen niedergelassen haben.

Auch im Iran entschieden wir uns, ein paar Gegenstände heimzuschicken (vielleicht lag es auch daran, dass es dort keinen Tag unter 35° war).

Relativ schnell haben wir somit bemerkt, dass wir wirklich noch viel weniger benötigen, als man es sich vorab vorstellen kann. Und mit jedem Teil weniger im Rucksack läuft es sich angenehmer bei plus 30° durch die Stadt 😉

Da wir durch viele verschiedene Klimazonen reisen (und nicht zum Beispiel nur durch Südostasien, wo jeden Tag 30° sind und man definitiv keine Daunenjacke benötigt), ist es etwas komplizierter richtig zu packen. Manche unserer Kleider (z. B. Mütze und Handschuhe) haben wir erst nach 2,5 Monaten das erste Mal ausgepackt, dort waren wir dann aber froh das wir sie hatten, und würden diese Dinge auch niemals zu Hause lassen.

Uns wurde auch recht schnell klar, dass wir im zweiten Teil mit Zelt reisen möchten. Erstens kann man damit viel Geld sparen (Unterkünfte machen schliesslich einen Grossteil der Ausgaben aus). Zweitens – und für uns als Naturliebhaber viel wichtiger – ist jedoch die grössere Flexibilität, die man mit einem Zelt hat. Wir hatten in fast jedem Land (ok, im Iran vielleicht nicht!) Momente, wo wir gerne an einem Ort über Nacht geblieben wären, aber stattdessen zurück in die Stadt mussten. Gerade abends hat man die schönsten Orte jedoch meistens für sich komplett alleine.

Wir hatten vor der Reise mehrfach gelesen, dass man ein Zelt nur rumschleppt und selten nutzt, und dort wo man sie wirklich braucht auch meistens mieten kann. Dies haben wir in Kasachstan dann auch gemacht. Jedoch war es in dem konkreten Fall ein grosser Aufwand einen guten Vermieter zu finden. Und die Qualität des Materials ist bei Vermietern auch nicht immer die Beste…

Getrockneter Salzsee im Iran. Ein unbeschreibliches Land!
Getrockneter Salzsee im Iran. Ein unbeschreibliches Land!

Dementsprechend haben wir für den nächsten Teil einen Teil unseres Budgets in gutes (vor allem leichtes!) Material investiert, und hoffen somit mehr schöne und einsame Momente in der Natur zu erleben (und nebenbei auch Geld zu sparen).

Grillen in der Wüste im Iran
Grillen in der Wüste im Iran

Die Offenheit der Menschen

Ihr habt es wahrscheinlich schon aus unseren Beiträgen herausgelesen, aber was uns bisher am meisten fasziniert hat war die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen. Speziell beim ersten Teil unserer Reise durch Zentralasien waren wir beide sehr nervös und hatten absolut keine Vorstellung wie uns die Menschen dort begegnen würden.

Doch vom ersten Tag an in Georgien bis zu unserer Rückreise von Nepal hatten wir keine einzige gefährliche Situation, oder einen Moment wo wir uns wirklich unsicher und unwohl gefühlt haben. Im Gegenteil, die meisten Leute wollten uns immer helfen oder etwas über uns erfahren sobald sie uns sahen.

Moschee in Shyraz.
Moschee in Shiraz.

Auch Autostopp oder «Hitchhiking» war eine super Erfahrung für uns. Wir haben nie lange warten müssen und die Leute sind einfach froh, wenn sie jemand mitnehmen können und Geschichten von Reisenden aus der grossen weiten Welt hören.

Die letzten Tage in Teheran.
Die letzten Tage in Teheran.

China empfanden wir im Vergleich zu den vorherigen Ländern als bedeutend «kälter» und anonymer, und es war viel schwerer mit Leuten in Kontakt zu kommen. Doch auch dort, sobald man alleine mit den Leuten war, zum Beispiel Hotelbesitzer oder unsere Couchsurfing Hosts, sind wir ausnahmslos herzlich empfangen worden, und neugierig ausgefragt worden was wir denn so machen.

Diese oben beschriebene Offenheit hat uns wirklich eiskalt erwischt. Und es hat dazu geführt, dass wir unser eigenes Verhalten (und das unserer Mitmenschen) zu Hause ziemlich hinterfragen. Wir haben beide noch nie jemanden im Auto mitgenommen, der am Strassenrand stand. Und wir würden auch nie auf die Idee gekommen einen wildfremden Touristen zu uns nach Hause einzuladen, so wie es uns mehrmals passiert ist.

Endlose Steppe bei unserer 4000km langen Reise durch Kasachstan von West nach Ost
Endlose Steppe bei unserer 4000km langen Reise durch Kasachstan von West nach Ost

Durch diese Erfahrungen fragen wir uns inzwischen schon, warum wir in unseren Breitengraden so kalt und anonym sind (oder eher «geworden sind»?), und so wenig Interesse an unseren uns unbekannten Mitmenschen haben. Es ist verständlich, dass verschiedene Horror-Stories Eltern Angst machen, und wir unseren Kindern richtigerweise beibringen nicht in fremde Autos zu steigen. Aber inzwischen kommt es uns fast eher so vor als ob wir generell so wenig wie möglich mit unbekannten Menschen in Kontakt kommen möchten.

Abendessen bei Azamat und seiner Familie in Almaty.
Abendessen bei Azamat und seiner Familie in Almaty.

Wir haben uns jedenfalls bereits fest vorgenommen, unser Verhalten diesbezüglich zu ändern sobald wir von unserer Reise zurück sind. Sei es durch Couchsurfing eine Unterkunft anbieten, oder den ein oder anderen Hitchhiker mitzunehmen.

Internet und freie Meinungsäusserung

Während wir in Georgien noch schnelles und offenes Internet geniessen durften, war es damit spätestens im Iran für die nächsten Monate vorbei. Im Iran ist das Internet zensiert und extrem langsam, in Kasachstan sehr langsam und ausserhalb von Städten de facto nicht vorhanden, und in China kann man ohne VPN im Prinzip gar nicht surfen. Auch die Presse ist in all diesen Ländern mehr (China, Iran) oder weniger (Kasachstan) gleichgeschaltet.

Trotzdem haben wir doch grosse Unterschiede bei der Bevölkerung festgestellt. Während das ganze System in China eigentlich überhaupt nicht hinterfragt wird (oder zumindest nicht gegenüber Touristen), ist dies im Iran komplett anders. Dort ist sich jeder der Situation des Landes bewusst, die Leute lesen per VPN ausländische Nachrichten. Wir empfanden viele Menschen als unzufrieden und darauf wartend, dass das System bald zusammenbricht. Viele hoffen auch auf eine Möglichkeit, irgendwie das Land zu verlassen zu können

Es war auch für uns immer wieder ein Thema, inwiefern es Sinn macht oder vertretbar ist, in Länder zu reisen, wo das System unseren eigenen Werten so fundamental widerspricht. Eine abschliessende Antwort hierauf haben wir noch nicht gefunden. Aber wir sind froh zumindest einmal diese Länder von innen heraus erlebt zu haben, und nun besser verstehen wie die Leute dort wirklich denken.

Wanderung zu den Kolsai Seen in Kasachstan.
Wanderung zu den Kolsai Seen in Kasachstan.

In jedem Fall wissen wir seitdem auch eine stabile und unzensierte Internetverbindung sowie eine freie und vielfältige Presse in unserer westlichen Welt noch mehr zu schätzen.

"Die farbigen Berge" im Westen Chinas
“Die farbigen Berge” im Westen Chinas

Zum Abschluss: Es ist schön nach dieser Zeit nochmal zu Hause zu sein, Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, und leckere belgische Fritten und Bier zu geniessen. Man sieht die Dinge hier bereits nach vier Monaten mit ganz anderen Augen und ist dankbar dafür was wir hier haben. Auch wenn nicht alles perfekt ist, geht es uns hier besser als 95% der Menschen weltweit! Trotzdem freuen wir uns schon, Mitte November wieder aufzubrechen. Mit Südamerika, Neuseeland und Australien liegt der Grossteil unserer Reise noch vor uns, und wir freuen uns noch weitere Kulturen und Regionen zu entdecken. 😊

Travel thoughts after four months in Central Asia

We have been on the road through Central Asia for four months and are back home now for a while. With this article, we would like to share our most important experiences and lessons with you. Much of it can be read (and we had done so before leaving) on the countless travel blogs. But it was still interesting for us to experience it ourselves.

It probably depends on many different factors whether a traveler experiences these things for himself personally. We have met so many travelers in this short time, and everyone had found his own travel style. From the French girl travelling alone with a tent, who lives on less than 5 Euro a day, to the pensioner couple travelling through Central Asia, India and then Africa with their converted Unimog. What they all had in common, however, was that they had many exciting stories to share. 😊

Traveling speed

Already after the first weeks in Georgia, we noticed that we would not maintain the travel speed that we usually have during our holidays. After the third or fourth week we felt rather exhausted than relaxed, so that we decided spontaneously to rent an apartment on the beach in Batumi for a few days.

Since then we have adjusted our speed and don’t try to have a packed schedule every day. Instead, after a few days we always have a break day without any real plans. We spend these days doing sports, doing internet research for the next stages, having a good coffee, or just watching a series or reading a book.

Also during the days where we visit a city or a site, we try not to be on our feet from morning till evening, but to limit the excursions to the morning or afternoon (unless it is not possible otherwise).

We have also both noticed that we need a certain routine. We try to have a sports session every day (sometimes its rather short, but at least we stick to our routine 😊), and also to learn some Spanish every day.

In addition, of course, there is also the preparation of the next steps, i.e. search for accommodation and restaurant, transport, etc. This takes much more time than we would have thought before.

As a result, we rarely have more than 5-6 hours left during the day, which we can really used for excursions or discovery tours. But since we have this time available each and every single day, this is more than enough to soak in the different places and cultures. 😊

Packing list

On countless blogs we had read it before the start, “pack as little as possible”, and we thought that we had already started quite well with our packing list. Well… not really!

Already after the first week we noticed that we wouldn’t really need some things and that the backpack was too heavy. Luckily, we met some friends from Zurich in Tbilisi, whom we could already give a first load of clothes home.

In Iran we decided to send some further clothing home too (maybe this was due to the fact that it was scorching hot every single day).

We noticed quickly that we really need much less than we could imagine in before. And with each kilo less in the backpack it is more comfortable to walk through the city at plus 30° 😉

Since we travel through many different climate zones (and not just through Southeast Asia, for example, where every day is 30° and you definitely don’t need a down jacket), it is a bit more complicated to pack properly. We used some of our clothes (e.g. hat and gloves) for the first time only after 2.5 months, but we were happy to have them and would never leave them at home.

In addition, we also soon realized that we want to travel with a tent in the second part. First of all, you can save a lot of money with it (accommodation makes up a big part of the expenses). Second – and much more important for us as nature lovers – is the greater flexibility you have with a tent. We had moments in almost every country (ok, maybe not in Iran!) where we would have liked to stay overnight in one place, but had to go back to the city instead. But especially in the evenings you usually have the most beautiful places completely to yourself.

We had read several times before the trip that you only carry a tent around and rarely use it, and in the places where you really need it you can usually rent one. This is what we did in Kazakhstan. However, it was a big effort to find a good rental shop in the concrete case. And the quality of the equipment is also not always the best with rental companies in these countries…

We have therefore decided to invested a part of our budget in good (especially light!) material for the next part, and hope to experience more beautiful and lonely moments in nature (and also save money).

The openness of people

You have probably already read about it in our articles, but what has fascinated us the most so far has been the openness and friendliness of the people. Especially during the first part of our trip through Central Asia, we were both quite nervous and had absolutely no idea what to expect from the people in that region.

But from the first day in Georgia until our return from Nepal we had not a single dangerous situation, or a moment where we really felt insecure and uncomfortable. On the contrary, most people always wanted to help us or have a chat as soon as they saw us.

Hitchhiking was also a great experience for us. We never had to wait for long and people are just happy when they can take someone with them and hear stories from travelers from other countries.

We found China to be significantly “colder” and more anonymous than the previous countries, and it was much harder to get in touch with people. But even there, as soon as we were alone with the local people, for example hotel owners or our couchsurfing hosts, we were always warmly welcomed and curiously asked what we were doing.

This openness described above really hit us in a positive way. And it made us question our own behavior (and that of our fellow human beings) at home. Neither of us had ever given someone a ride who was standing on the side of the road. And we would never have had the idea to invite a stranger tourist to our home, as it happened to us several times.

Through these experiences we now ask ourselves why we are so cold and anonymous in our regions (or rather why we have become like that?), and why we have so little interest in our unknown fellow human beings. It’s understandable that different horror stories frighten parents, and we teach our children correctly not to get into other people’s cars. But in the meantime, it seems to us as if we generally want to get in contact with unknown people as little as possible.

We have already decided to change our behavior as soon as we are back from our trip. Be it through becoming a couchsurfing host, or by giving hitchhikers a ride.

Internet and free expression of opinion

While in Georgia we could still enjoy fast and open internet, in Iran this wasn’t the case anymore and would be like that for the coming months. In Iran the Internet is censored and extremely slow, in Kazakhstan very slow and outside of cities de facto not available, and in China you basically cannot surf without VPN at all. Also, the press in all these countries is more (China, Iran) or less (Kazakhstan) centralized.

Nevertheless, we have noticed great differences among the population of these countries. While the whole system in China is not questioned at all by the population (or at least not towards us), this is completely different in Iran. There, everyone is aware of the situation of the country, people read foreign news and media via VPN. We found many people that are frustrated and waiting for the system to collapse soon. Many also hope for a possibility to leave the country somehow.

One question that has also kept us thinking since the start is to what extent it is ethically justifiable to travel to countries, where the system so fundamentally contradicts our own values. We have not yet found a conclusive answer to this question. But we are glad to have experienced these countries at least once from the inside, and now better understand how the people there really think.

In any case we appreciate a stable and uncensored internet connection as well as a free and diverse press in our western world even more.

Wrap up: It feels good to be home again after these four months of traveling, to be able to spend time with family and friends, and to enjoy delicious Belgian fries and beer. After only four months, we already look at things here with a different perspective and we are thankful for what we have. Even if not everything is perfect, we are better off here than 95% of the people in the world! Nevertheless, we are looking forward to leaving again in mid-November. With South America, New Zealand and Australia, most of our journey is still ahead of us, and we are looking forward to discover more cultures and regions. 😊

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