Swanetien

Nach zwei enspannten Tagen im kleinen Bergdorf Mestia, haben wir nochmal Energie getankt für ein paar Wanderungen in der Umgebung. Mestia liegt im Norden Georgiens unweit von der russischen Grenze. Wir haben uns direkt hier in dem kleinen Örtchen wohlgefühlt.

Auch wenn sich hier recht viele Wanderer niederlassen, ist es dennoch nicht überlaufen und es herrscht eine entspannte Atmosphäre in den vielen kleinen Cafés und Bars. In einem kleinen Café, welches von zwei jungen Ukrainerinnen geführt wird, haben wir wohl seit Kiew den besten Kaffee bekommen (Café Erti Kava, Mestia).Zudem geniesst man in Mestia einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Entspannter Nachmittag im Café

Die erste Wanderung führte uns zu den Kuruldi Lakes, drei kleine Bergseen, die sich auf über 2500 Metern und unterhalb des imposanten Mount Ushba mit seinen zwei Gipfeln befinden (4700 Meter hoch). Der Berg gilt unter Bergsteigern als gefährlichster Berg im Kaukasus und ist schon vielen zum Verhängnis geworden.  Da sich ein sonniger Tag ankündigte und wir 1400 Höhenmeter zu bewältigen hatten, sind wir früh morgens von Mestia aus gestartet. Gleich beim ersten Kilometer kam ein Schäferhund auf uns zugelaufen. Nachdem wir erst etwas skeptisch waren, enpuppte sich unser neuer Begleiter als ganz friedliebend und vor allem verspielt. Er schien uns sehr zu mögen, da er uns während des ganzen Tages nicht mehr von der Seite gewichen ist. Wir beschlossen ihn einfach Rex zu nennen (sehr kreativ…:-)). Als Belohung haben wir an den Seen auch unser Mittagessen mit ihm geteilt.

Da uns Mestia wie bereits erähnt sehr gut gefallen hat, haben wir nach dieser anstrengenden Wanderung noch einen Pausetag eingelegt bevor wir Dienstag mit einem Viertages-Trek von Mestia nach Ushguli gestartet sind. Über die vier Tage haben wir ca 60 km und 3000 Höhenmeter bewältigt. Die Tagesetappen waren sehr abwechslungsreich: von bunten Blumenwiesen, riesigen Schluchten, verschneite Bergketten des Kaukasus und Gletschern. Übernachtet haben wir jeweils in Guest Houses in kleinen svanetischen Dörfen. So konnten wir einen Einblick in das sehr einfache und ländliche Leben der Bewohner diesen Teil Georgien bekommen. Am dritten Tag der Wanderung haben wir sogar eine Flussüberquerung gewagt und die Wanderschuhe mit Flip Flops getauscht, um durch das 8° kalte Wasser an das andere Ufer zu gelangen. Der krönende Abschluss führte uns dann gestern nach Ushguli, ein kleines Dorf, in dem noch sehr viele gut erhaltene kaukasische Wehrtürme aus dem Mittelalter stehen. Diese dienten den Leuten früher als Schutz vor Lawinen oder Angriffen. Die detaillierte Beschreibung der Wanderung findet ihr hier.

Heute ging es dann für uns weiter nach Batumi ans schwarze Meer, das heisst 6.5 Stunden Busfahrt. Dort haben wir eine kleine Unterkunft in Strandnähe gebucht und werden in den kommenden Tagen diese Region Georgiens erkunden.

After spending two relaxed days in the small mountain village Mestia, we have recharged our batteries for a few hikes in the surrounding area. Mestia is located in the north of Georgia close to the Russian border. We liked the village from the beginning. It serves as a starting point for many hikers, yet doesn’t feel overcrowded but instead has a relaxed atmosphere with its small cafés and bars. We also had the best coffee here since Kiev, in a small café run by two young Ukrainian girls (Café Erti Kava, Mestia). 

The first day-hike led us to the Kuruldi Lakes, three small mountain lakes that are located at around 2500 meters and just below the impressive Mount Ushba with its two peaks (4700 meters high). The mountain is considered by mountaineers to be the most dangerous mountain in the Caucasus.  Since we expected a sunny and hot day and we had to climb almost 1400 meters of altitude, we started early in the morning from Mestia. Right at the first kilometer, a German Shepherd dog came running towards us. We were a bit skeptical at first, but our new companion turned out to be quite peaceful and playful. He seemed to like us, so he only left us late in the afternoon when we were back in the village (after 21kms). We decided to call him Rex (very creative…:-)). As a reward, we also shared our lunch with him at the lakes.

Since we enjoyed Mestia so much, we decided for another rest day after this exhausting hike before we left for a four-day trek from Mestia to Ushguli on Tuesday. Over the four days we walked about 60 km and climbed 3000 meters in altitude. The daily stages and landscapes were quite different: from colourful flower meadows, huge gorges, snow-covered mountain ranges of the Caucasus and glaciers. We stayed overnight in Guest Houses in small Svanetian villages. We could get an insight into the very simple and rural life of the inhabitants of this part of Georgia. On the third day of the hike we even dared to cross a river and changed our hiking shoes with flip flops in order to get to the other bank through the 8° cold water. The last stage yesterday ended in Ushguli, a small village with many well-preserved medieval Caucasian towers. These served the people in former times as protection from avalanches or attacks. The detailed description of the hike can be found here.

Today we travelled to Batumi at the black sea, which means 6.5 hours Marshrutka ride. We booked a small accommodation near the beach and will explore this region of Georgia in the coming days.

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